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Asterix unter den Römern oder die Probleme mit Kreditrechnern

Manchmal komme ich mir vor wie Asterix in seinem berühmten gallischen Dorf. Ein letzter Rest an Standhaftigkeit, während sich die anderen alle den Römern unterwerfen, oder genauer gesagt, auf Kreditrechner und Online-Anonymität setzen.

Natürlich muss man mit der Zeit gehen und für Neuerungen offen sein. Wenn das aber eine Verschlechterung für den Kunden bedeutet, die er noch dazu oft gar nicht abschätzen kann, bleibe ich skeptisch.

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Günstige Kredite?

Haben Sie schon einmal bei Google „günstige Kredite“ eingegeben? Wenn ja, dann wissen Sie, dass praktisch jeder eine kostengünstige Finanzierung sucht und jede Bank eine solche anbietet.

Wenn man aber nachfragt, was darunter verstanden wird, sind die Antworten oft sehr unterschiedlich. Klar wollen alle eine möglichst geringe Rate bezahlen,  aber was beinhaltet diese Rate? Und wie erfolgt die Anpassung der Rate, wenn sich der Zinssatz ändert? Wir wissen heute nicht, wo sich der Zinssatz in den nächsten 25 bis 30 Jahren hin entwickelt.

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Kreditvergleichsrechner – der Weisheit letzter Schluss?

Sie kennen das bestimmt, Ihnen spukt eine Sache im Kopf herum, Sie wollen sich dazu genauer informieren, also wird schnell einmal bei Google recherchiert. Kreditsuchenden geht es nicht anders. Die Idee vom neuen Eigenheim wird im Kopf immer konkreter, also versucht man Informationen darüber einzuholen, ob bzw. was man sich überhaupt leisten kann. Schnell ins Internet und da stößt man auch schon auf verschiedene Kreditrechner. Wunderbar! Nur Kaufpreis und eventuell vorhandene Eigenmittel eingeben und schon wird die zu bezahlende Kreditrate ausgespuckt. Mit dieser Information kann man sich nun gleich weiter ans Suchen der passenden Immobilie machen, oder?

Hier ist allemal Vorsicht geboten! Hinterfragen wir zunächst die hinterlegte Zinsberechnung. Was wird denn hier zur Berechnung der Zinsen herangezogen? Ist es ein Effektivzinssatz, in dem alle anfallenden Kosten berücksichtigt sind, oder kommt zu dieser Rate noch etwas dazu? Nachdem nicht alle Kreditrechner das gleiche hinterlegt haben, ist eine Vergleichbarkeit nicht gegeben.

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Fremdwährungskredit – ein Fallbeispiel

In den letzten Wochen konnte man  in den Medien vermehrt über Fremdwährungskredite lesen, drängen doch die Banken wieder vermehrt zum Umstieg (warum habe ich hier ja schon mehrfach angesprochen).

Nachdem aber Fremdwährungskredit nicht gleich Fremdwährungskredit ist, weil sie sich in ihrer Konstellation (also Einstiegszeitpunkt, eventueller zwischenzeitlicher Währungswechsel, Tilgungsträger, etc.) oft ja grundlegend unterscheiden, möchte ich heute einmal ein reales Beispiel skizzieren, um zu zeigen, was es alles zu beachten gilt.

Wir betrachten einen endfälligen Frankenkredit, der am Ende der Laufzeit mittels einer fondsgebundenen Lebensversicherung getilgt werden soll.

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Drum prüfe wer sich ewig bindet…

Die Konditionsunterschiede bei den Girokonten sind enorm. Bei den Kontoführungsgebühren liegt die Spanne bei rund 90 Euro pro Jahr, aber auch bei den Überziehungszinsen gibt es ungeheure Unterschiede. Bei den Gehaltskonten sind die Überziehungszinsen oft fix (auf dem hohen Niveau aus der Zeit vor der Krise), handelt es sich um eine variable Verzinsung wird diese laut Bankenjargon „marktkonform“ oder „individuell“  angepasst. Und das wiederum ist für den Kunden meist wenig bis gar nicht transparent.

In einem Bericht in der aktuellen Ausgabe des Konsument-Magazins wird eine klare Handlungsaufforderung ausgesprochen: „entweder zum Kontowechsel, da es sehr wohl Institute gibt, die faire Zinsen verrechnen, oder für jene, die ihr Konto überziehen, zum Aufnehmen eines Privatkredits“. Denn dieser kommt mitunter weit günstiger.

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Kreditfalle für bonitätsschwache Kunden

Normalerweise muss man vor der Kreditvergabe nachweisen, dass sich die Kreditrate in der Haushaltsrechnung auch ausgeht. Ist dies nicht der Fall, bekommt man keinen Kredit. Im Normalfall.

In manchen Fällen jedoch schon, wie nun ein Bericht des ORF zeigte, sehr zum Nachteil der Kreditnehmer. Bei der Arbeiterkammer häufen sich Fälle, wo an bonitätsschwache Kunden (oft schon mit Vorbelastung) Kredite vergeben wurden, die diese sich gar nicht leisten können. Auch mussten sie erhebliche Mehrkosten durch hohe Bearbeitungsgebühren, Lohnvormerkgebühren oder Kreditversicherungen in Kauf nehmen.

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